Hilfreich, effizient und zunehmend erwartet – digitale
 Kommunikation mit Patienten 

Im Alltag eines stetig wachsenden Teils der Bevölkerung ist die Digitalisierung selbstverständlich und mit der Verbreitung von Smartphones allgegenwärtig geworden. E-Mails, Messenger-Dienste, Reservations-Tools, E-Banking und Online-Shopping sind nur einige Beispiele. E-Learning ist an den Schulen angekommen. Für die Generation von heute, unsere Kinder und Enkelkinder stellt sich die Frage nach IT, Internet und digitalen Instrumenten schon gar nicht mehr, sie erwarten es in vielen Bereichen sogar. Die «Digital Natives» gehen damit ganz natürlich um, selbstverständlich. Auch im Gesundheitsbereich: Patientinnen und Patienten wollen digitale Kanäle nutzen – je länger je mehr.

Neben der Vereinfachung von Prozessen, der schnellen und jederzeit zugänglichen administrativen Nachvollziehbarkeit und einem tieferen Arbeitsaufwand bringt die Digitalisierung in der Arztpraxis auch Vorteile für die Patienten: Beispielsweise Termine online vereinbaren, eine Rezeptverlängerung oder einen Austrittsbericht sicher per E-Mail erhalten und, mit dem kommenden elektronischen Patientendossier (EPD), allenfalls sogar Einsicht in die eigene Krankenakte nehmen.

Neben «Bequemlichkeiten», welche die Digitalisierung mit sich bringt, wollen sich Patienten auch vermehrt autonom und mündig über ihre Gesundheit informieren. Dazu benötigen sie Teile ihrer Krankengeschichte, zum Beispiel um einen Krankheitsverlauf besser zu verstehen oder eine Zweitmeinung einzuholen. Damit sie die Dokumente einfach ablegen, weiterleiten oder Teil-Informationen daraus weitergeben können, wünschen Patienten diese zunehmend in digitaler Form.

Patienten können bei der Behandlung mithelfen

Die Digitalisierung unterstützt Patient-Engagement und -Empowerment, indem sich Betroffene einfacher über Krankheit und Behandlung informieren und so selbständiger in Bezug auf ihre Erkrankung handeln können. Patienten mit länger andauernden, ernsthaften oder chronischen Krankheiten verfügen mit der Zeit oft über Expertenwissen zu ihrer eigenen Krankheit. Auch die Angehörigen werden manchmal fast schon zu «Care Managern». Möglich ist dies aber nur, wenn sie über die entsprechende Dokumentation verfügen.

Apps – grosses Potenzial noch wenig genutzt

Patienten-Apps, deren Funktionen vielfältig sind, haben grosses Potenzial bezüglich Datenerfassung oder Patientenkommunikation. Sie können Gesundheitsdaten aufzeichnen, beim Management einer Krankheit unterstützen oder dienen als Nachschlagewerk für medizinische Fachbegriffe. Obwohl das Potenzial von Apps gross ist, ist ihr Einsatz – ausser im Lifestyle-/Fitness-Bereich – aus zwei Gründen heute noch unbefriedigend: Oft fehlt das Vertrauen in den (meist unbekannten) Anbieter einer App, sie ist nicht in die Systeme der Leistungserbringer integriert und Daten sind gar nicht oder nur mangelhaft geschützt. Es nützt nicht viel, den eigenen Blutdruck in einer App zu erfassen, wenn man die Angaben danach abschreiben oder ausdrucken muss. Technisch betrachtet, sind Versicherungen diesbezüglich schon weiter. Es ist jedoch eine persönliche Entscheidung, ob man seine medizinisch-relevanten Informationen einem Krankenversicherer anvertrauen will oder nicht. Gäbe es eine App von einem Hausarzt-Netzwerk, das zum Beispiel dabei hilft, eine einfache Triage zu machen oder eine kurze Rückfrage zu stellen, würde diese allenfalls intensiver genutzt werden.

Herausforderungen und Risiken der Praxis-Digitalisierung begegnen

Einerseits erwarten Patienten digitale Kommunikationsmöglichkeiten, anderseits schrecken sie deren Risiken (unter anderem in Bezug auf Datenschutz) oft zurück. Zudem haben Ärzte und Spitäler bis heute kaum geeignete Werkzeuge, um mit Patienten sicher und ohne zeitaufwändige Zusatzschritte zu kommunizieren. Hier bietet beispielsweise BlueConnect durch die Integration einer simplen HIN-Zusatzfunktion eine ebenso einfache wie sichere Lösung an, wie eine Praxis mit Patienten in wenigen Mausklicks Nachrichten und damit Dokumente nicht nur in digitaler Form sondern auch verschlüsselt austauschen kann. Durch das fortlaufende, automatische Anlegen einer kleinen elektronischen Krankengeschichte schlägt BlueConnect zudem schon heute und ganz automatisch die Brücke zum EPD.

Eine weitere Herausforderung ist sicher auch die Angst von einigen Ärzten, dass Patienten, da digital einfacher möglich, vermehrt Dokumente aus ihrer Krankengeschichte anfordern, mit deren Inhalt sie überfordert sind oder der falsch interpretiert wird. Dies passiert sowieso, egal ob digital oder auf Papier – digital können Fachbegriffe jedoch einfacher «nachgeschaut» oder sogar mit einer App «übersetzt» werden, was ganz nützlich ist. Für die Ärzteschaft kann es daher nur von Vorteil sein, wenn sie bei der Entwicklung von Apps und anderen digitalen Werkzeugen mitwirkt, um dem Bedürfnis der Patienten nach einer digitalen Kommunikation nachzukommen, spätestens dann, wenn die «Digital Natives» alle selbst mündig sind.

Herausforderungen und Risiken der Praxis-Digitalisierung begegnen

Die Digitalisierung kann einen grossen Beitrag zur erfolgreichen Kommunikation mit Patienten leisten. Dabei geht es nicht darum, dass alles nur noch digital stattfindet – auch der optimale Einsatz von digitalen Instrumenten wird face-to-face Kontakte und einzelne handschriftliche Notizen nie ganz ersetzen. Die Digitalisierung ist jedoch längst in unser aller Alltag angekommen. Die Autoren des Digital Health Report 2017 der ZHAW haben treffend formuliert: «Die unzulässigste Antwort zur Nichtbeschäftigung oder gar Ablehnung des Themas Digital Health ist: ‘Es ging ja früher auch ohne‘».

BlueConnect

BlueConnect ist ein webbasiertes Tool, das den administrativen Aufwand in der Arztpraxis reduziert. Ganz unabhängig davon, ob Sie mit Papier- oder mit elektronischer Krankengeschichte dokumentieren. Tauschen Sie Dokumente einfach und papierlos praxisintern und -extern aus, verarbeiten sie weiter und legen sie in Ihrer Praxissoftware ab – Ihre Daten sind dabei stets geschützt.

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